Die Adler Mannheim und die Kölner Haie stehen in den Playoffs der Deutschen Eishockey Liga vor dem Halbfinal-Einzug. Hauptrunden-Sieger Köln bezwang die Schwenninger Wild Wings mit 4:2 und führt wie auch Mannheim nach dem überzeugenden 5:1 gegen Bremerhaven in der Serie mit 3:0. Für die nächste Runde werden vier Erfolge benötigt. Meister Eisbären Berlin (4:2 in Straubing) und der EHC Red Bull München (5:2 gegen Ingolstadt) haben ihre Serien gedreht und liegen mit 2:1 vorn.
Die Adler Mannheim unterstrichen beim 5:1 (4:0, 1:0, 0:1) gegen die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven ihre Meister-Ambitionen. Bereits nach zehn Minuten war die Partie durch vier Treffer der furios aufspielenden Mannheimer entschieden. Am Dienstag (19.30 Uhr/Magentasport) haben die Adler die erste Chance, die Best-of-Seven-Serie zu beenden.
Die Kölner Haie hatten wie auch bei den vorherigen beiden Spielen bei den Schwenninger Wild Wings trotz des 4:2 (1:1, 0:0, 3:1)-Erfolgs einige Probleme. Schwenningen drückte im Schlussdrittel mehrmals auf den 3:3-Ausgleich, ehe Maximilian Kammerer die Rheinländer wenige Sekunden vor dem Ende mit seinem Tor zum 4:2 erlöste. Am Dienstag (19.30 Uhr/Magentasport) können die Haie den Halbfinal-Einzug perfekt machen.
Meister Eisbären Berlin ist in der Serie in Straubing erstmals in Führung gegangen. Das Team von Trainer Serge Aubin gewann bei den Tigers mit 4:2 (2:1, 2:1, 0:0) und liegt mit 2:1 vorn. Eisbären-Torjäger Ty Ronning sorgte mit seinem bereits dritten Treffer in den Playoffs für den Endstand. Am Dienstag (19.30 Uhr/Magentasport) steigt in Berlin das vierte von maximal sieben Spielen.
Auch der EHC Red Bull München hat durch das 5:2 (2:0, 2:2, 1:0) gegen den ERC Ingolstadt erstmals die Führung übernommen. Münchens Markus Eisenschmid (3./38.) erzielte in einem torreichen und umkämpften Bayern-Derby zwei Treffer.
Quelle: dpa