Mainleuser Brandstifter gestehen: Molotov-Cocktail statt Arbeit

23. August 2024 , 17:20 Uhr

Er hatte keine Lust auf Arbeit, deswegen sollte seine Arbeit brennen. Im Mainleuser Brandstifter-Prozess haben alle drei Angeklagten heute (23.08.) ausgesagt und die Brände auch gestanden. Ein Anschlagsobjekt war ein Sonderposten-Baumarkt, in dem der 22-jährige Angeklagte Fabian gearbeitet hat. Weil er nicht arbeiten wollte, hat er versucht einen Molotov-Cocktail durch die Fenster zu werfen, das hat aber nicht funktioniert. Das berüchtigte grüne Mordhaus von Mainleus hatten die drei Angeklagten angezündet, weil sie Aufmerksamkeit wollten. Die Zwillingsbrüder Fabian und Tobias waren aktiv bei der Feuerwehr und wollten mal wieder etwas löschen. Der dritte, der 19-jährige Jeffrey, wollte den Brand auf seiner Instagram-Seite posten. Außerdem hat Fabian sogar eine Zeit lang im Mordhaus gewohnt. Er hatte – wortwörtlich – einen Brass auf das Haus. Also einen Hass auf das Gebäude. Offenbar hat die Trinker-WG, die ihn dort aufgenommen und auch ihren Mitbewohner letztes Jahr getötet hat, schikaniert.

tb

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