Die Rettungsschwimmer der DLRG aus Bayreuth und Pottenstein haben in diesem Sommer wieder die Wachstation in Grömitz an der Ostsee unterstützt. Von 9 bis 18 Uhr ist der Strand unter ständiger Beobachtung. Die DLRG überwacht alles vom Wachturm aus und sorgt so für die Sicherheit der Badegäste. Der langjährige Wachleiter Armin Sandner:
Wir bewachen einen zehn Kilometer langen Strand. Wir haben da oben 18 Türme, die wir besetzen. Wir machen eigentlich alles von der Wasserrettung, das unser Hauptgeschäft ist, über den Sanitätsdienst. Von der kleinen Stoßwunde, weil sich ein Kind irgendwo was angestoßen hat, bis hin zum Herzinfarkt. Wird alles erstversorgt. Wir sind manchmal auch das Auskunftsbüro. Wenn die Leute etwas wissen wollen. Die gängige Frage ist immer, wo sind denn die nächsten Toiletten?
Die Wache hat viel zu tun. In dieser Saison hat es in Grömitz schon über 600 Einsätze gegeben. Darunter vier aus dem Meer gerettete Personen – mit dabei auch eine Neunjährige. Damit die Arbeit in Grömitz aber auch generell in der Wasserrettung in Zukunft gesichert ist, sucht die DLRG jedes Jahr neue Freiwillige.
Ein Beitrag von Tamara Bußler:
tb