Landwirte aus Bayreuth und der Region kritisieren Sparkurs der Bundesregierung

18. Dezember 2023 , 11:24 Uhr

Zur von der Bundesregierung geplanten Streichung der Steuervergünstigungen bei Agrardiesel haben auch Landwirte aus Bayreuth und der Region mobil gemacht. Begleitend zu einer Kundgebung in Berlin haben sich am Vormittag „daheimgebliebene“ Bauern mit ihren Traktoren bei Bayreuth beziehungsweise Bindlach und in Hof getroffen, um entlang der A9 auf sich aufmerksam zu machen. Für den Abend ist in Gefrees-Böseneck eine Mahnwache geplant. Die Landwirte kritisieren, dass sich durch den Sparkurs der Bundesregierung ihre Wettbewerbsfähigkeit dramatisch verschlechtern würde.

mso

Das könnte Dich auch interessieren

11.03.2026 Walzverbot im März: Landwirte bekommen etwas mehr Zeit In Oberfranken wird das Walzverbot für Grünlandflächen in diesem Jahr verschoben. Statt wie üblich ab dem 15. März gilt das Verbot jetzt erst ab dem 2. April. Der Grund: Wegen der feuchten Böden und des späten Frühjahrs konnten viele Flächen bisher noch nicht bearbeitet werden. Deshalb erlaubt die Regierung von Oberfranken das Walzen von Wiesen 25.02.2026 Hightech auf dem Acker - angehende Landwirte in Bayreuth lernen mit Feldrobotern In Bayreuth und Schweinfurt lernen angehende Landwirte und Landmaschinen-Mechatroniker künftig mit echten Feldrobotern. Drei autonome Hightech-Maschinen sind jetzt offiziell übergeben worden. Sie können selbstständig säen, Unkraut bekämpfen und Felder bearbeiten. Mit dem Projekt soll die digitale Landwirtschaft in den nächsten drei Jahren fest in die Ausbildung eingebaut werden. Gefördert wird das Ganze mit rund 1,6 19.02.2026 Bezirk Oberfranken schult ukrainische Landwirte in Bayreuth Der Bezirk Oberfranken schult ukrainische Landwirte. Zwölf Mitarbeiter eines großen Agrarbetriebs aus der Ukraine sind eine Woche lang nach Bayreuth an die Landmaschinenschule des Bezirks gekommen. Sie haben vor allem etwas über Hydraulik und Elektrik gelernt, wie man Fehler früh erkennt, damit es bei der Ernte keine Probleme gibt. Zwei Dolmetscher haben beim Übersetzen geholfen. 04.02.2026 Schneemann als Protest: Schnabelwaider kämpfen um ihr Trinkwasser Momentan entstehen immer mehr Riesen-Schneemänner bei uns in der Region. Auch in Schnabelwaid steht jetzt ein 6,50 Meter großer Schneemann namens Flöckchen. Er ist aber nicht nur ein Schneemann, sondern ein politisches Statement einiger Bürger. Hintergrund: Schnabelwaid bekommt aktuell noch das Wasser aus der Quelle am Kitschenrain. Die Gemeinde Schnabelwaid will die Quelle aber schließen