Länger schuften? Gewerkschaft schlägt Alarm

12. Mai 2025 , 12:12 Uhr

Die Tage im Job könnten bald deutlich länger werden. Das sorgt für Aufregung: Für viele werde das ein Schuften bis ans Limit, warnt Rainer Reißfelder von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). Grund ist der Plan der neuen Bundesregierung, aus der 8-Stunden-Regel pro Tag eine wöchentliche Höchstarbeitszeit zu machen. „Der 8-Stunden-Tag kippt – und der ‚10 plus X‘-Stunden-Tag kommt“, so Reißfelder. Die Folgen: mehr Überstunden, steigende Unfallgefahr und weniger Zeit für Familie und Freizeit. Die NGG Oberfranken fordert die Bundestagsabgeordneten in der Region auf, den Plänen einen Riegel vorzuschieben.

mso

Das könnte Dich auch interessieren

12.02.2026 Weniger Steuer – aber nicht mehr Lohn? Seit Jahresbeginn zahlen Restaurants und Hotels nur noch 7 statt 19 Prozent Mehrwertsteuer. Für viele Betriebe bedeutet das: mehr Geld in der Kasse. Die Gewerkschaft NGG kritisiert aber, dass davon bei den Beschäftigten kaum etwas ankommt. Viele arbeiteten weiterhin nur zum Mindestlohn von 13,90 Euro pro Stunde. Ein spürbarer Preisrückgang für Gäste sei ebenfalls ausgeblieben. 27.01.2026 Mindestlohn im Geldbeutel oder nur auf dem Papier? Seit Anfang des Jahres gilt der neue gesetzliche Mindestlohn von 13,90 Euro pro Stunde. Davon sollen vor allem Minijobber profitieren – das sind in Stadt und Landkreis Bayreuth knapp 20.000. Die Gewerkschaft NGG aber warnt: Nicht alle Arbeitgeber halten sich daran. Sie rät Beschäftigten dringend, jetzt die Lohnabrechnung für Januar genau zu prüfen – besonders 05.01.2026 Günstiger zur Arbeit? Azubis sollen beim Ticket sparen Bus und Bahn sollen für Azubis bezahlbar bleiben: Rund 3.500 Auszubildende in Stadt und Landkreis Bayreuth könnten das Deutschland-Ticket bald zum halben Preis bekommen – für 31,50 Euro im Monat. Dafür macht sich die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten stark. Die NGG fordert, dass Arbeitgeber in Bayern ihre Azubis monatlich mit 11,50 Euro unterstützen. Der Freistaat gibt bereits 22.12.2025 Mehr Geld für Mini-Jobber! Gute Nachricht für die rund 18.000 Minijobber in Stadt und Landkreis Bayreuth: sie bekommen mehr Geld. Wie die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mitteilt, steigt der Mindestlohn zum Jahreswechsel auf 13,90 Euro pro Stunde. Wer etwa zehn Stunden pro Woche arbeitet, hat damit rund 47 Euro mehr im Monat auf dem Konto. Die Gewerkschaft ruft Mini-Jobber dazu auf,