Wer in Oberfranken arbeitet, fehlt im bayernweiten Vergleich am häufigsten krankheitsbedingt. Das zeigen neue Zahlen der Betriebskrankenkassen für das Jahr 2025. Demnach ist der Krankenstand in Bayern zwar leicht zurückgegangen. Oberfranken liegt aber weiter vorne – mit durchschnittlich 22,5 Krankheitstagen pro Beschäftigtem. Die häufigsten Gründe sind Rücken-, Muskel- und Gelenkprobleme, Atemwegserkrankungen, Verletzungen und immer öfter auch psychische Erkrankungen. Politisch wird gerade darüber diskutiert, ob die telefonische Krankschreibung wieder abgeschafft werden soll. Die Bundesregierung hofft, dadurch Krankheitstage zu reduzieren. Daran gibt es aber viel Kritik.
red