Bouldern boomt – auch in Oberfranken. Doch genau das wird jetzt zum Problem. Ein Forscher-Team der Universität Bayreuth hat herausgefunden: Klettern an Felsen in der Natur kann die Umwelt schädigen. Beim Bouldern werden Pflanzen auf den Felsen zerstört. Außerdem entsteht Mikroplastik – etwa durch Schuhabrieb oder Ausrüstung. Die Forscher haben dafür Felsen hunderte Male beklettert – mit klaren Folgen. Selbst nach drei Jahren hat sich die Natur dort nicht erholt. Fazit: Immer mehr Kletterer in sensiblen Gebieten sind ein echtes Problem für die Umwelt.
red