Ende April, Anfang Mai beginnt wieder die Saison für alle Kitzretter. Dann werden die Landwirte das erste Mal ihre Wiesen mähen. Das bedeutet aber auch, dass die jungen Rehe, die in den hohen Wiesen liegen, in Gefahr sind. Genau da kommen die Kitzretter ins Spiel, die die Kitze vor dem Mähtod bewahren. Und das sehr erfolgreich. Roland Kubitzky von der Kitzrettung Oberfranken:
Wir hatten im letzten Jahr 387 Einsätze für Landwirte und Jäger. Wir haben insgesamt 5500 Hektar abgeflogen. Ich kenne mich mit Hektar nicht aus, ich rechne es immer um. Das sind 7.000 Fußballfelder und wir haben es geschafft, 589 Kitze zu retten.
Mittlerweile übernimmt die Suche die Drohne mit Wärmebildkamera. Trotzdem braucht die Kitzrettung jedes Jahr wieder Freiwillige, die auf der einen Seite die Drohnen fliegen können und auf der anderen Seite die Kitze dann per Hand in Sicherheit bringen. Denn die Aufträge werden von Jahr zu Jahr mehr.
tb