Lebensmittel retten und dabei noch Kosten sparen: Seit Oktober läuft das Projekt „Kitas retten Lebensmittel“ Fünf Kitas aus Stadt und Landkreis Bayreuth haben sich dem Thema angenommen, Lebensmittelabfälle erfasst und Einsparmaßnahmen teilweise sogar schon abgeschlossen. Mit dabei sind die evangelischen Kitas Heinersreuth und Saas, „Sonnenschein“ in Bindlach und „Fantaisie“ in Donndorf sowie das Kinderzentrum „Bergzwerg“ in Bindlach. Die durchschnittliche Abfallquote bei Kindergärten beträgt Studien zufolge 19 Prozent. Das heißt, Kitas haben enormes Potenzial Lebensmittabfälle einzusparen.
Genannte Kitas werden zumeist von einem Caterer beliefert, um den Kindern ein warmes Mittagessen anbieten zu können. Gerade wenn Catering-Unternehmen mehrere Kitas beliefern, gestaltet es sich häufig schwierig, individuelle Bedürfnisse umzusetzen. Eine gute, zeitlich abgestimmte Kommunikation mit dem Caterer birgt dabei großes Potenzial, die Lebensmittelverschwendung einzudämmen.
Neben dem bewussteren Umgang mit Lebensmitteln bringt die Reduktion von Lebensmittelabfällen viele Vorteile mit sich: Es können sowohl Kosten für Einkauf und Entsorgung als auch Arbeitszeit, Strom und Wasser gespart werden. Gerade in Zeiten knapper Personalkapazitäten sowie steigender Preise sind dies wichtige Aspekte.
tb