Kaufzurückhaltung in Handel und Gastonomie

31. Januar 2024 , 10:53 Uhr

Inflation und hohe Energiepreise – das lässt die Menschen mehr aufs Geld schauen. Für die Händler in der Region sei schon das Weihnachtsgeschäft nicht wirklich gut gelaufen. Der Trend habe sich im Januar fortgesetzt, sagt Bernd Ohlmann vom Handelsverband Bayern.

„Auch der Online-Handel merkt die Kaufzurückhaltung der Menschen. Dass das Geld nicht mehr so frei zur Verfügung steht, dass viele sich besonders bei größeren Anschaffungen – das merken vor allen Dingen auch die Möbelhäuser zum Beispiel oder auch die Baumärkte – zurückhalten und lieber abwarten, wie sich alles weiter politisch und wirtschaftlich in Deutschland entwickelt.“

Die Situation kennen auch die Gastronomen in der Region. Viele Gäste sind verunsichert, weil sie nicht wissen, welche Kosten dieses Jahr noch auf sie zukommen. Der Handel und die Gastronomie sind sich in einem Punkt einig: Die Politik muss wieder bessere Rahmenbedingungen schaffen.

red

Das könnte Dich auch interessieren

03.12.2025 Kulmbacher "Feuerwache" macht endgültig dicht Mit der „Alten Feuerwache“ in Kulmbach ist zum Jahresende endgültig Schluss. Das berichtet der Kurier. Nach der Insolvenz Ende Oktober hat Insolvenzverwalter Peter Roeger vergeblich nach einem Nachfolger gesucht. Jetzt steht fest: Das Lokal macht dicht, alle Beschäftigten verlieren ihren Job. Der Grund: rückläufige Umsätze, hohe Kosten und kein tragfähiges Konzept für den großen Standort 23.10.2025 Oberfrankens Wirtschaft warnt: Geopolitik bremst Exporte! Exportkontrollen, Sanktionen und internationale Spannungen machen vielen Unternehmen in Oberfranken zu schaffen. Das ist beim IHK-Forum „Geschäfte in bewegten Zeiten“ in Bayreuth deutlich geworden. IHK-Präsident Michael Waasner warnt: Die Exportquote der Region liegt inzwischen bei 55 Prozent. Damit sei man stark abhängig von Weltmärkten. Aber die EU hänge „zwischen den Stühlen“ der USA und Chinas. 23.04.2026 Klinikum Bayreuth droht durch geplante Gesundheitsreform ein Millionenloch Die geplante Krankenhausreform stellt das Bayreuther Klinikum vor große wirtschaftliche Herausforderungen. Konkret geht es um die sogenanne Meistbegünstigungsklausel. Sollte sie, wie von der Bundesregierung geplant, gestrichen werden, würde das ein Millionenloch in die Kasse des Klinikums reißen – und auch die Haushalte von Stadt und Landkreis Bayreuth stark belasten, sagt der Aufsichtsratsvorsitzende, Landrat Florian Wiedemann. 17.04.2026 Verdi fordert mehr Geld für den Handel Beschäftigte im Handel sollen besser verdienen. Diese Forderung hat die Gewerkschaft verdi heute Vormittag (17.04.) an den Handelsverband Oberfranken übergeben. Guido Gutzeit ist Bezirksvorsitzender im Fachbereich Handel: Wir fordern 222 Euro mehr Lohn und Gehalt im Monat, damit jeder Kollege und Kollegin anständig leben kann. Also es ist wirklich eine sehr anständige Forderung, wo die