Kandidaten für die Kommunalwahl von Wahlgemeinschaft Gefrees-Land festgelegt

11. Dezember 2025 , 15:17 Uhr

Die Wahlgemeinschaft Gefrees-Land (WGL) hat in einer gut besuchten Nominierungsversammlung im Landgasthaus Schweinsbach ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl am 8. März 2026 festgelegt. Die politisch unabhängige Gruppierung, die ausschließlich im Stadtgebiet Gefrees aktiv ist und aktuell vier der sechzehn Sitze im Stadtrat innehat, stellte damit die personellen Weichen für die kommende Wahlperiode.
Im Mittelpunkt des Abends stand Bürgermeister Oliver Dietel, der die konstruktive Zusammenarbeit im Gremium hervorhob. Er betonte, wie wichtig ihm ein respektvoller Umgang über Fraktionsgrenzen hinweg sei, und kündigte an, erneut als Bürgermeisterkandidat anzutreten. Dabei formulierte er klar, wofür er stehen möchte: „Verlässlichkeit und Bürgernähe, Überparteilichkeit und Transparenz, Weitblick und Verhandlungsgeschick, Fakten und Verantwortung sowie Gestaltungswille und Überzeugung.“ Dietel wurde im Anschluss von den Mitgliedern der WGL einstimmig nominiert.
Der Bürgermeister skizzierte zudem den Wandel und die Entwicklung der WGL in den vergangenen Jahren und hob hervor, dass die Gruppierung stark auf die Kompetenzen und Erfahrungen ihrer Mitglieder setzt. Die nun vorgestellte Stadtratsliste bildet ein breites Spektrum des Gefreeser Landes ab – sowohl beruflich als auch in Bezug auf Lebensalter und persönliche Hintergründe.
Besonders sichtbar wurde, dass viele der Kandidatinnen und Kandidaten nicht nur das Ehrenamt ideell unterstützen, sondern sich bereits seit Langem aktiv engagieren. Zahlreiche Bewerberinnen und Bewerber haben über Jahre oder sogar Jahrzehnte hinweg verantwortungsvolle Funktionen in Vereinen, Feuerwehren, sozialen Einrichtungen oder kulturellen Gruppen ausgeübt. Viele leiten bis heute erfolgreich solche Vereinigungen und bringen damit wertvolle praktische Erfahrung in Organisation, Führung und Gemeinschaftsarbeit mit.
Auch die Nominierung der Stadtratskandidatinnen und -kandidaten erfolgte einstimmig. Die Versammlung zeigte deutlich, dass die WGL geschlossen und hochmotiviert in den Wahlkampf startet. Mit einer Mischung aus kommunalpolitischer Erfahrung, bürgerschaftlichem Engagement und frischen Impulsen sieht sich die WGL gut gerüstet, um die Entwicklung der Stadt Gefrees weiterhin aktiv mitzugestalten.

red

Das könnte Dich auch interessieren

10.02.2026 Neue Mitte statt Brache – Gefrees plant Neustart Auf dem alten Rogler-Areal in Gefrees soll jetzt Bewegung reinkommen. Geplant ist eine „Neue Mitte Gefrees“ mit Nahversorger, Ärztehaus, Apotheke und Platz für Märkte und Veranstaltungen. Das berichtet der Kurier aus dem Stadtrat. Dort haben die Planer – die beiden Bayreuther Unternehmer Michael Hohl und Christian Wedlich – zusammen mit einem Projektentwickler ihr Vorhaben vorgestellt. 07.02.2026 Streit um Ochsenkopf-Forst - keine Einigung in Sicht Streit um den Bischofsgrüner Forst. Eine Lösung ist weiterhin nicht in Sicht. Der Kurier berichtet: Mehrere Gemeinden wollen Teile des großen, bisher gemeindefreien Waldgebiets für sich haben – vor allem Bischofsgrün und Gefrees. Gefrees sagt: Dort liegen wichtige Trinkwasserquellen und Brunnen, deshalb will die Stadt ein größeres Stück des Waldes eingemeinden. Bischofsgrün findet den Vorschlag 31.01.2026 Warum "Hutschenreuther Porzellan" nicht geographisch geschützt werden kann Schwarzwälder Kuckucksuhren sind eine geografisch geschützte Bezeichnung, Plauener Spitze auch. Jetzt hat eine EU-Studie vorgeschlagen ein Produkt aus Oberfranken zu schützen. Das meldet der Kurier. Die Studie hat „Hutschenreuther Porzellan“ als schützenswert ausgemacht. Das Problem ist nur: Es gibt im  Gefreeser Gemeindeteil Witzleshofen zwar eine Einöde namens „Hutschenreuth“. Der Name der Porzellanfirma aus Selb geht 26.01.2026 Was tun gegen Leerstand in Gefrees? Leerstand in Kommunen ist seit Jahren ein flächendeckendes Problem. Die Immobiliengesellschaft Bayern spricht alleine von 300.000 Wohnungen, die im Freistaat leer stehen. In Gefrees möchte man jetzt aktiv gegen diese Entwicklung vorzugehen. Am Donnerstag (29.01.) plant die Stadt eine Podiumsdiskussion, um Ideen zu entwickeln. Stattfinden wird die Diskussion in den ehemaligen Räumlichkeiten der Firma MANN