Die Bundesregierung will entschiedener gegen Steuerbetrug und Geldwäsche vorgehen. Dagegen regt sich Widerstand. Der Bund der Selbstständigen fordert, sämtliche Maßnahmen auf den Prüfstand zu stellen. Diese sorgten nur für mehr Bürokratie bei den Betrieben in Oberfranken.
Cornelia Jeschek vom Bund der Selbstständigen.
Steuer- und Finanzkriminalität muss konsequent bekämpft werden, aber zielgerichtet. Wir brauchen keine zusätzlichen pauschalen Meldedokumentationen und Aufbewahrungspflichten, die gerade kleine und mittelständische Unternehmen belasten. Deshalb fordern wir einen echten KMU- und Bürokratie-Check: Was bringt eine Maßnahme tatsächlich? Welchen Aufwand verursacht sie? Und geht es auch einfacher?
Außerdem fordert der Bund: die Aufbewahrungsfrist auf acht Jahre verkürzen, weg mit Echtzeitmeldungen, Registrierkassen für Unternehmen unter 800.000 Euro Jahresumsatz, außerdem Straffreiheit bei Selbstanzeigen und kein öffentliches Register sanktionierter Firmen.
red