Seit Jahren frisst sich der Borkenkäfer durch die Wälder in der Region. Vor allem die Fichtenwälder leiden unter dem Schädling. Besonders günstig ist für den Käfer, wenn es heiß und trocken ist. Der nasse Frühling hat dem Borkenkäfer aber auch nicht zugesetzt, sagt Käferexperte Tobias Frühbrodt:
„Also der Borkenkäfer oder der Buchdrucker sind schon vom Wetter beeinflusst. Sie können nicht fliegen wenn es regnet. Man darf aber nicht vergessen, dass sie unter der Rinde gut geschützt sind und dort ausharren können. Wenn jetzt eine Phase kommt von einigen Regentagen, dann warten die da und schwärmen, wenn die Bedingungen wieder günstig sind.“
Auch jetzt im Frühsommer ist es wichtig Käferbäume zu finden und sofort aus dem Wald zu bringen, sagt er. Mittlerweile gibt es in vielen Regionen Bayerns drei Generationen des Schädlings pro Jahr.
red