Integrationsbeauftragter informiert sich über Arbeit mit Geflüchteten im Raum Bayreuth

26. Februar 2024 , 18:57 Uhr

In 20 der 33 Gemeinden im Landkreis Bayreuth leben mittlerweile Geflüchtete. An vielen Orten, wie zum Beispiel in Weidenberg, sind die Verantwortlichen zwar zufrieden wie es läuft. Es gibt aber auch viele Herausforderungen, vor denen die hauptamtlichen und ehrenamtlichen Helfer stehen. Der Integrationsbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung Karl Straub hat sich jetzt bei einem Gespräch mit Helfern und Verantwortlichen ein Bild von der Situation in Bayreuth machen können. Sein Fazit:

„Dass es wahnsinnig wichtig ist, auf die Praxis zu hören und auf die Menschen, die tatsächlich mit den Flüchtenden zusammenarbeiten. Wir dürfen die Kommunen und die einheimische Bevölkerung nicht überlassen. Ich glaube, dann können wir auch keine humane Flüchtlingspolitik mehr betreiben und es gibt sicherlich Belastungsgrenzen, die wir regeln müssen. Vor Ort sollte man mit dem Thema immer noch konstruktiv und positiv umgehen.“

Viele ehrenamtliche Helfer aus der Region beklagen zu viel Bürokratie. Außerdem würden im Landkreis an vielen Orten ÖPNV-Angebote fehlen und es gibt zu wenig Plätze für Integrationskurse.

mz

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