Seit 2019 sind in Oberfranken mehr als 15.000 Industriearbeitsplätze verloren gegangen. Allein im letzten Jahr waren es laut IHK rund 3.700 Jobs weniger. Die Zahl der Beschäftigten in der Industrie ist damit auf einen historischen Tiefstand gesunken. Gründe seien unter anderem schwierige Standortbedingungen, unsichere internationale Märkte und die Krise der deutschen Autoindustrie. Kammer-Präsident Michael Waasner fordert deshalb dringende Reformen, zum Beispiel weniger Bürokratie, niedrigere Abgaben und mehr Investitionen in Infrastruktur. Nur so könne der Wirtschaftsstandort wieder gestärkt werden.
mso