In Bayreuth gibt es immer weniger Ärzte und Psychotherapeuten mit Kassenzulassung. Das meldet der Kurier und beruft sich auf das Bundesarztregister. Ende 2024 sind nur knapp über 90 Ärzte auf 100.000 Einwohner gekommen – im Vergleich: in Heidelberg zum Beispiel sind es über 400. Das ist also ein sehr niedriger Wert in Bayreuth und macht die medizinische Versorgung schwierig. Als Problem wird unter anderem genannt, dass viele Ärzte in der Region auch schon älter sind und der Nachwuchs fehlt. Der Medizincampus Oberfranken in Bayreuth könnte da langfristig helfen, aber das dauert noch Jahre, heißt es. Junge Ärzte wollen seltener eine Praxis übernehmen, unter anderem wegen massiver Bürokratie, sagen Ärzte der Zeitung. Ein Lösungsansatz seien zum Beispiel Praxisgemeinschaften, in denen sich mehrere Ärzte die Arbeit teilen.
bea