Die junge Generation krempelt den Arbeitsmarkt um – mit neuen Werten, aber auch fragwürdigen Methoden. Besonders angesagt laut Focus Online: „Office Ghosting“ und „Career Catfishing“.
„Career Catfishing“ heißt: Bewerber übertreiben in Lebensläufen oder tauchen am ersten Arbeitstag gar nicht erst auf. Dahinter steckt oft Unzufriedenheit mit starren Jobstrukturen. Von „Office Ghosting“ spricht man, wenn der Mitarbeiter offiziell im Büro sein soll, aber kaum dort auftaucht – ein Phänomen, das vor allem nach Corona zunimmt.
Arbeitgeber haben es nicht leicht: Viele Unternehmen beklagen mangelnde Arbeitsmoral, schwache Kommunikation und wenig Berufserfahrung bei Gen Z. Gleichzeitig wünschen sich 70 Prozent der jungen Beschäftigten Jobsicherheit – doch fast jeder Zweite plant bald einen Jobwechsel. Firmen müssen umdenken, wenn sie diese Generation halten wollen.
mso