IHK und HWK machen Druck auf Politik

20. Februar 2026 , 12:38 Uhr

Oberfrankens Wirtschaft macht Druck – und fordert endlich Taten. Die Präsidenten der IHK in Bayreuth und Coburg sowie der Handwerkskammer für Oberfranken ziehen eine ernüchternde Bilanz: Zwei Jahre nach ihrer Reforminitiative sei kaum etwas passiert. Seit 2019 sind im verarbeitenden Gewerbe in Oberfranken rund 11.500 Jobs weggefallen. Die Kammern fordern deshalb eine klare „Agenda 2030“ statt einzelner Maßnahmen. Bürokratie, hohe Kosten und fehlende Planungssicherheit würden die Betriebe weiter ausbremsen. Der Appell an die Bundesregierung ist eindeutig: Weg von Ankündigungen – hin zu echten Reformen.
Im April 2024 haben die oberfränkischen Wirtschaftskammern unter dem Titel „Wirtschaft@Politik“ eine gemeinsame Reforminitiative gestartet. Ziel war es, der Politik deutlich zu machen, dass der Wirtschaftsstandort Deutschland – und besonders Oberfranken – dringend strukturelle Reformen braucht.

fh

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