Reformen ja – aber bitte ohne Kahlschlag: Die IG Metall Ostoberfranken fordert Verbesserungen im Sozialstaat und warnt vor Kürzungen bei Rente, Gesundheit und Pflege. Bei einer Delegiertenversammlung in Bayreuth haben sie über die geplanten Reformen der sozialen Sicherungssysteme diskutiert. Die Gewerkschaft kritisiert Forderungen aus Politik und Wirtschaft, den Sozialstaat zurückzufahren. Der Sozialstaat sei kein Luxus, sondern ein Fundament der Demokratie. Statt Leistungen zu kürzen oder Eigenanteile zu erhöhen, müsse der Zugang zu Hilfe einfacher werden. Außerdem brauche es schnellere Unterstützung, bessere Beratung und eine gerechtere Finanzierung. Außerdem will die IG Metall eine solidarische Bürgerversicherung, die das Zwei-Klassen-System im Gesundheitswesen überwinden soll.
Gemeinsam mit DGB-Gewerkschaften und weiteren Bündnispartnern ruft die IG Metall Ostoberfranken zur Demonstration „Gemeinsam gegen den Sozialabbau“ auf. Sie findet am Sonntag, 28. Juni, ab 13.30 Uhr am Bahnhof in Bamberg statt.
fh