Bund und Länder haben sich vor der Sommerpause auf eine Krankenhausreform geeinigt. Sie soll verhindern, dass viele Krankenhäuser in Deutschland Insolvenz anmelden müssen. Gleichzeitig soll die Reform dem Bürokratieabbau dienen und die Qualität von medizinischen Behandlungen sicherstellen. Bayerns Gesundheitsminister Holetschek bei einem Besuch in der Steigerwaldklinik Burgebrach:
„Wir setzen uns dafür ein, dass die Krankenhäuser zum Beispiel bei den Investitionen auskömmlich finanziert werden. Wir versuchen, die Pflege zu unterstützen mit neuen Modellen, zum Beispiel Springerpools und anderen Bereichen. Uns ist es wichtig, dass die Versorgung nicht nur ein Privileg der Metropolen ist, sondern auch der ländlichen Räume, wo die Menschen wohnen.“
Auch das Klinikum Bayreuth schreibt seit Jahren rote Zahlen. Die neue Reform sieht in einem solchen Fall unter anderem Existenzgarantien für die Krankenhäuser vor.
red