Fußball-Bundesliga

Hoffenheim wertet 2:2 beim FCA als Erfolg «für unsere Köpfe»

11. April 2026 , 05:55 Uhr

Der TSG Hoffenheim gelingt in Augsburg ein kleiner Achtungserfolg - auch wenn im Rennen um die Königsklasse ein Sieg besser gewesen wäre. Das Remis soll noch eine positive Wirkung entfalten.

Nach drei sieglosen Partien in der Fußball-Bundesliga will die TSG Hoffenheim das 2:2 (2:2) beim FC Augsburg nicht als vierten Dämpfer in Serie abspeichern. Trainer Christian Ilzer jedenfalls meinte, den gewonnenen Punkt «werden wir auch so einordnen, dass wir ihn als Erfolgserlebnis mitnehmen, weil er auch ganz, ganz wichtig ist für unsere Köpfe».

In der Tabelle verpassten die Kraichgauer zwar, mit Leipzig und Stuttgart auf den Rängen drei und vier nach Punkten gleichzuziehen. Am Wochenende kann zudem noch Leverkusen die TSG überholen. Der Einzug in die Champions League wird also nochmal etwas schwerer für Ilzers Mannschaft.

DFB-Keeper Baumann: Nicht an Champions League denken

Torhüter Oliver Baumann wiegelte angesprochen auf die Königsklasse ab. «Ich finde, wir sollten nicht zu viel darüber reden, was am Ende der Saison passiert», meinte der Schlussmann bei Sky. Zumal es am nächsten Samstag gegen den Tabellenzweiten Dortmund geht. «Wir müssen definitiv eine Reaktion zeigen und wieder mal ein Spiel gewinnen», forderte Leon Avdullahu.

Dazu dürfte ein besserer Start als gegen Augsburg nötig sein. In der WWK Arena lagen die Gäste schon nach einer Viertelstunde und den Gegentoren durch Alexis Claude-Maurice (11. Minute) und Michael Gregoritsch (14.) mit 0:2 zurück. Dann aber gelang noch vor der Pause die Aufholjagd dank der Treffer von Robin Hranac (35.) und Bazoumana Touré (42.). In der 85. Minute hatte die TSG Glück, dass Claude-Maurice einen Foulelfmeter über das Tor schoss.

Reaktion auf 0:2 als Mutmacher

«Augsburg war aufgrund der Führung, des vergebenen Elfmeters und des Lattentreffers vom Gregerl näher dran am Sieg», räumte Trainer Ilzer ein. Gregoritsch hatte kurz vor der Pause nur das Aluminium getroffen.

Nationaltorhüter Baumann will ähnlich wie sein Trainer aber Positives aus der Partie mitnehmen. Dass etwa das Team nach dem frühen Doppel-Rückschlag nicht – wie zuletzt beim 0:5 in Leipzig – «auseinandergeflogen» sei, das wertete Baumann «extrem, extrem positiv».

Quelle: dpa

 

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