Mit Spannung haben viele in Hof auf den heutigen Tag geschaut. Die Schützen-Gesellschaft hat verkündet, wie es mit dem Hofer Schlappentag ab dem kommenden Jahr weitergeht. Bislang hat die Brauerei Scherdel das Schlappenbier gebraut. Und das bleibt auch künftig so, auch wenn sie Ende des Jahres ihren Betrieb in Hof einstellt. Wie andere Scherdel-Biere auch, kommt das Schlappenbier künftig aus Neuensalz bei Plauen. Die Hofer Schützen begründen das mit der langen Tradition, so Oberschützenmeister Lars Neumann:
Es wird praktisch ein Hofer Bier bleiben, auch wenn es aus Neuensalz kommt, weil viele Hofer Braumeister daran mitwirken. Das Rezept ist maßgeblich mitentwickelt worden von Günter Spindler, der technische Geschäftsführer in Neuensalz. Deswegen sind wir überzeugt, dass wir einen professionellen Partner behalten und weiterhin die hohe Qualität des Biers haben werden, die wir gewohnt sind und gern genießen.
Um das Fest am Schießhäuschen kümmert sich auch künftig Scherdel-Prokurist Kurt Unverdorben. Die letzte verbliebene Hofer Brauerei, die Meinel Bräu, hatte sich ebenfalls für den Schlappentag beworben, ist aber leer ausgegangen.
red