Über 30 Grad in Bayreuth und der Region. Das kann eine Belastung sein – auch für Schüler und Lehrkräfte. Hitzefrei, wie früher, gibt es aber nicht mehr – zumindest nicht verpflichtend. Manfred Riedel vom Staatlichen Schulamt Bayreuth:
Es gibt keine einheitliche Regelung mehr in Bayern. Es entscheidet also nur noch der Schulleiter in eigener Verantwortung. Der geht da nach bestimmten Kriterien vor, zum einen, dass eben der Schulbetrieb weitgehend aufrechterhalten werden muss und zum anderen eben, dass die Gesundheit der Schüler und Schülerinnen und der Beschäftigten nicht gefährdet ist.
Aspekte, die zu beachten sind, sind beispielsweise die Bauweise des Schulgebäudes, die Isolation und auch das Alter der Kinder. Außerdem müssen Eltern frühzeitig informiert werden. Und die Schulen müssen eine Notbetreuung bereitstellen. Auch bei Bundesjugendspielen oder anderen Sportveranstaltungen entscheidet die Schule selbst, ob sie bei Hitze stattfinden können.
kf