Der Streit um das in Weidenberg geplante Container-Dorf für Flüchtlinge hat jetzt zu einem Strafprozess vor dem Bayreuther Amtsgericht geführt. Wie der Kurier berichtet, soll ein 30-jähriger Weidenberger nach Auffassung der Staatsanwaltschaft auf Facebook gegen Flüchtlinge gehetzt haben. In einem Post habe er den Begriff „Gesindel“ benutzt. Das sei „dumm und unüberlegt gewesen“, soll der Mann in dem Prozess erklärt haben. Dass er sich tatsächlich der Volksverhetzung schuldig gemacht hat, habe die vorsitzende Richterin nicht erkennen wollen. Sie habe vorgeschlagen, das Verfahren wegen geringer Schuld gegen Zahlung einer Geldauflage einzustellen. Der Mann soll nun 2.000 Euro an die Weidenberger Tierhilfe zahlen.
mso