Helfer aus Speichersdorf berichtet von Drohnenangriffen auf Ukraine-Hilfstransporte

21. Oktober 2024 , 05:10 Uhr

Seit über zweieinhalb Jahren tobt der russische Angriffskrieg in der Ukraine. Die Menschen in dem Land sind noch immer auf humanitäre Hilfe angewiesen. Die Zahl der Hilfstransporte ist aber im Vergleich zur Zeit kurz nach Kriegsausbruch zurückgegangen, sagt der Speichersdorfer Alexander Krauß vom Verein „Humanitas in Centro“ im Mainwelle-Interview. Dazu habe er die Erfahrung gemacht, dass russische Soldaten inzwischen gezielt Hilfstransporte angreifen.

„Anfangs waren es eher wahllose Artilleriefeuer. In letzter Zeit ist aber auch der Einsatz von Drohnen enorm gestiegen. Geringer Aufwand, hoher Schaden.“

Krauß fährt mit seinen Helfern seit Dezember 2022 regelmäßig in das ukrainische Kriegsgebiet. Der nächste Einsatz ist, wie er sagt, noch in diesem Jahr geplant. Hier in der Region setzen sich zum Beispiel auch Helfer aus Plankenfels seit Beginn des Krieges für die Menschen in der Ukraine ein.

 

Das Interview mit Alexander Krauß geführt von Franziska Horn:

mso

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