Häusliche Pflege wird teurer: Caritas warnt vor Folgen

10. Januar 2024 , 17:02 Uhr

Menschen, die auf häusliche Pflege angewiesen sind, müssen in Zukunft mehr bezahlen. Der Landesverband der Caritas, die Kassen und die Bezirke haben sich darauf geeinigt, die Beiträge zu erhöhen. Die Regelung gilt schon rückwirkend seit dem 1. Oktober.

Die Gebühren für die häusliche Krankenpflege steigen um 16 Prozent, für die häusliche Pflegehilfe um 24 Prozent. Ab März soll es dann nochmal eine Erhöhung um acht bis neun Prozent geben. Wie viel eine häusliche Pflege damit genau kostet, hängt vom Grad der Pflegestufe ab. Der Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg begrüßt die Gebührenerhöhung. Sie helfe dabei, das Angebot der häuslichen Pflege flächendeckend zu sichern. Denn zur Zeit gebe es eine Finanzierungslücke. Gleichzeitig sagt die Caritas aber auch: Die häusliche Pflege dürfe nicht zum Luxusgut werden. Die Verbände fordern deshalb staatliche Hilfen, um die Belastungen der Pflegebedürftigen zu senken. Die Pflegeversicherung allein reiche nicht mehr aus, so die Caritas.

red

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