Fußball-Regionalligist SpVgg Unterhaching nimmt an möglichen Aufstiegsspielen zur dritten Liga nicht teil. Das gab der Verein, der nach aktuellem Tabellenstand dazu berichtigt wäre, am Dienstag bekannt. Man hätte alle relevanten Kriterien abgewogen, hieß es.
«Wir müssen realistisch sein und feststellen, dass die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für einen Wiederaufstieg nicht gegeben sind» erklärte Präsident Manfred Schwabl. Der 60-Jährige führte weiter aus, dass das für die Mannschaft, das Trainerteam und die Fans nach der starken Leistung in dieser Saison natürlich eine Enttäuschung wäre. «Die Perspektive auf einen Aufstieg in Liga 3 in den nächsten Jahren werden wir aber nicht aus den Augen verlieren», sagte Schwabl.
Bei drei verbleibenden Spieltagen steht die vom Ex-Dortmunder Sven Bender trainierte Mannschaft zwei Punkte hinter dem Tabellenführer, der U23 vom 1. FC Nürnberg. Da Nürnbergs Zweitvertretung nicht für die dritte Liga gemeldet hat, wäre der Zweite zur Teilnahme berichtigt. Aktuell ist dies Unterhaching mit zwei Punkten Rückstand und einem Spiel mehr als Nürnberg II (69). Vom Hachinger Rückzug könnten nun die Würzburger Kickers profitieren, die mit 66 Punkten auf Platz drei stehen und in die Spiele gegen den Meister der Regionalliga Nordost nachrücken können.
Quelle: dpa