Grundsteuer-Schock für Gartenbesitzer: Am Oschenberg in Bayreuth gibt es gleich doppelten Ärger. Strenge Naturschutzauflagen und jetzt auch noch massiv gestiegene Grundsteuern. Seit der Reform flattern Grundstücksbesitzern Bescheide ins Haus, die teilweise das Zehnfache der bisherigen Beträge verlangen – obwohl sie mit ihren Flächen, die sie als Gartengrundstück nutzen, kaum etwas anfangen können. Das meldet der Kurier.
Viele sind entsetzt: Ihre Grundstücke gelten nun steuerlich fast wie Bauland, obwohl dort außer einem Gartenhäuschen kaum etwas erlaubt ist. Das Finanzamt verweist auf das bayerische Flächenmodell, die Stadt sieht sich nur als Überbringer der schlechten Nachrichten. Jetzt regt sich Widerstand – einige Betroffene denken über eine Sammelklage nach. Eine schnelle Lösung? Unwahrscheinlich.
sir