Die Grünen im Landtag wollen die Flächenversiegelung in Bayern eindämmen. Das schreibt der Bayreuther Abgeordnete Tim Pargent in einer Mitteilung. Einen entsprechenden Gesetzentwurf will die Fraktion am Mittwoch (26.04.) im Landtag einbringen. Dieser legt bis 2028 eine Höchstgrenze von fünf Hektar pro Tag fest, die versiegelt werden dürfen. Dieser Wert ermögliche den Schutz von Naturräumen und gleichzeitig aber auch die weitere wirtschaftliche Entwicklung Bayerns, so Pargent. Zwischen 2018 und 2021 haben Bauprojekte in Bayern eine Fläche von mehr als 6.000 Fußballfeldern beansprucht. Folgen der Flächenversiegelung sind unter anderem Hochwasserereignisse und ein sinkender Grundwasserpegel. Ein Beispiel für Flächenverbrauch hier in der Region ist laut Pargent die geplante Ortsumgehung in Oberkotzau.
mz