Heute Mittag (27.10.) war ein Großeinsatz mit vielen Rettungskräften und Polizei am GMG in Bayreuth. BRK-Pressesprecher Thomas Janovsky:
Es ist in einer Klasse Übelkeit und Erbrechen aufgetreten. Wir wussten ja zunächst nicht, was es war. Deswegen die Alarmierung von so vielen Einsatzkräften. Es mussten dann zwischen acht und zehn, die genaue Zahl habe ich im Moment noch nicht, Schülerinnen und Schüler in die Kinderklinik gebracht werden. Das war aber vorsorglich. Und dass es nicht schlimm war, sieht man auch daran, dass die Schülerinnen und Schüler alle zu Fuß in den Rettungswagen gehen konnten.
Gegen 11:45 Uhr wurden die Rettungskräfte alarmiert. Laut Polizei hatte eine 6. Klasse zuvor Muffins gegessen.
fh
Pressemeldung des BRK Bayreuth:
Übelkeit und Erbrechen in einer 6. Klasse des Graf-Münster-Gymnasiums in Bayreuth
Am 27. Oktober 2026 gegen 11:45 Uhr ging bei der Integrierten Leitstelle Bayreuth/Kulmbach ein Notruf ein, dass es in einer Klasse im Graf-Münster-Gymnasium in Bayreuth zu Erbrechen und Übelkeit
bei den Schülerinnen und Schülern gekommen sei. Die Leitstelle alarmierte daraufhin in großem Umfang Kräfte des Rettungsdienstes. Insgesamt wurden acht Rettungswagen, sechs Krankenwagen, drei
Notarzteinsatzfahrzeuge, die Schnelleinsatzgruppen Behandlung sowie Technik und Sicherheit, der Einsatzleitwagen, ein Organisatorischer Leiter, ein Einsatzleiter Rettungsdienst, ein Leitender Notarzt sowie ein weiterer Notarzt und ein Helfer vor Ort von BRK, Malteser und SKS alarmiert. Der Alarm ging auch an Einsatzkräfte der psychosozialen Notfallversorgung.
Der eingetroffene Notarzt nahm, nachdem er sich einen ersten Überblick über die Lage verschafft hatte, zunächst eine Trennung der Schüler in unterschiedliche Klassenräume zwischen solchen, denen es nicht gut ging und solchen, die keine Symptome zeigten vor. 10 Schülerinnen und Schüler zeigten Symptome von Übelkeit, Erbrechen und Kreislaufbeschwerden. 15 weitere Klassenangehörige zeigten keine Symptomatik.
Die Schülerinnen und Schüler wurden durch Kräfte des Bayerischen Roten Kreuzes, des privaten Rettungsdienstes SKS und der Malteser betreut.
Nachdem sich die Situation beruhigt hatte, wurden acht Schülerinnen und Schüler vorsorglich in eine Kinderklinik gefahren. Sie konnten aber alle zu Fuß zum Rettungswagen laufen. Die anderen Schülerinnen und Schüler konnten aus der Obhut des Rettungsdienstes entlassen werden.
In der Klinik wird festzustellen sein, was letztlich die Ursache für Übelkeit und Erbrechen war.