Kaum war er aus dem Gefängnis entlassen, soll er schon wieder Feuer gelegt haben. Vor dem Bayreuther Landgericht ist erneut ein mutmaßlicher Brandstifter angeklagt. Er soll auch mehrere falsche Notrufe abgesetzt haben. Genau dafür saß der 25-jährige Angeklagte schon vier Jahre im Gefängnis.
Der Angeklagte hat alle Taten gestanden. Das berichtet der Kurier. Der junge Mann soll kurz nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis Mitglied bei der freiwilligen Feuerwehr in Lauf und beim Bayerischen Roten Kreuz geworden sein. Weil es keine Rettungseinsätze gegeben hätte, habe er welche erfunden und sechs fungierte Notrufe abgesetzt. Der Höhepunkt: Im Sommer 2023 zündet der junge Mann in Kirchleus im Landkreis Kulmbach eine Scheune an. Der geschädigte Landwirt sagt gestern vor Gericht über den entstandenen Schaden aus. Einen Großteil seiner Ernte habe er verloren.
Über seine Beweggründe will der Angeklagte erst beim zweiten Verhandlungstag Angaben machen. Sein Anwalt möchte dafür die Öffentlichkeit ausschließen lassen.
sir