Grippe-Situation: Impfen immer noch möglich

15. Dezember 2025 , 18:17 Uhr

Die Grippewelle hat in diesem Jahr bereits eher als sonst begonnen. Die Praxen in der Region melden steigende Patientenzahlen, die hauptsächlich mit der Influenca-A diagnostiziert werden. Allgemeinärztin Dr. Marie Schuster:

Wir haben tatsächlich Patienten, die schon mal Ende September nachfragen und wollen die Impfung auch. Dann haben wir Patienten, die sagen, strikt nee, ich schaue, dass ich mein Immunsystem wieder hochfahre. Kommen immer die Fragen, lohnt sich das noch, sich impfen zu lassen gegen Grippe? Da sagen wir, ja, tatsächlich, es hat noch Sinn.

Da die Impfstoffe bundesweit langsam, aber sicher knapp werden, empfehlen die Ärzte, hier nicht mehr allzu lange zu zögern. Besonders wichtig ist die Grippeimpfung für Personen über 60 Jahre und Menschen mit chronischen Krankheiten. Sollte in der Hausarztpraxis keine Möglichkeit dafür bestehen, ist es auch möglich, in einer Apotheke nach einer Grippeschutzimpfung zu fragen. Dort dürfen seit 2022 ebenfalls solche Impfungen durchgeführt werden.

red

Das könnte Dich auch interessieren

06.12.2025 Viele Influenza-Fälle in der Region: Ärzte raten zur Impfung Winterzeit ist Erkältungszeit! Fieber, Schüttelfrost und Halsschmerzen sind typische Symptome. Viele verwechseln allerdings eine Erkältung mit einer Grippe. Ein wesentlicher Unterschied: Eine Erkältung komme meist schleichend, die Grippe dagegen schlagartig, sagt Hausärztin Theresia Stöcklein. Sie rät zu einer Impfung: Zur Risikogruppe zählen alle Personen über 60 Jahren, Schwangere, Menschen mit chronischen Erkrankungen, wie zum Beispiel 08.10.2025 Bayreuther Arzt empfiehlt Grippe-Impfungen in dieser Jahreszeit Impfungen gegen Grippe und Corona sind gerade jetzt in dieser Jahreszeit sinnvoll. Das sagt der Vorsitzende des ärztlichen Kreisverbands Bayreuth, Ingo Rausch. Er empfiehlt sie vor allem für Menschen über 60 Jahre und chronisch Kranke. Man beobachte, dass die Covidimpfungen vom Anfang der Pandemie zwar noch wirken, aber der Immunschutz schwächer werde, so Rausch im 28.04.2025 Gegen FSME impfen: Gesundheitsministerin warnt vor Gefahr durch Zecken Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach wirbt für Schutzimpfungen gegen die von Zecken übertragbare Hirnhautentzündung, FSME. Ganz Oberfranken ist als FSME-Risikogebiet eingestuft. Die Ministerin betont, von April bis Oktober sei das Risiko am größten, sich mit FSME anzustecken. Bisher seien dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit in diesem Jahr vier FSME-Fälle gemeldet worden. Im gleichen Vorjahres-Zeitraum waren es 04.03.2026 Polizeibericht 04.03.2026 Mittagspause mit Joint führt zu Polizeieinsatz in Schule und endet in der Kinderklinik BAYREUTH. Drei Jugendliche konsumierten gestern einen vermeintlichen Joint und litten danach an Unwohlsein. Einer aufmerksamen Lehrkraft einer Bayreuther Schule fiel auf, dass drei jugendliche bzw. heranwachsende Jungen die Pausenzeit offensichtlich genutzt hatten, um berauschende Mittel zu konsumieren. Weil alle drei über starkes