Gift in Tiefkühlpizza: Angeklagter gesteht - Prozessende naht

11. November 2025 , 07:44 Uhr

Vor dem Landgericht Bamberg geht am Dienstag (11.11.) der Prozess gegen Dirk G. aus Breitengüßbach wegen mehrfachen Mordversuchs mit einer vergifteten Tiefkühlpizza weiter. Der Angeklagte hat die Taten gestanden. Bereits 2023 soll er erstmals Gift ins Essen seiner Frau gemischt haben. Im Dezember vergiftete er eine Pizza, von der auch sein Sohn aß – beide überlebten knapp. Nach dem Mordversuch floh er mit einer Frau nach Frankreich. Die Beweisaufnahme endet voraussichtlich am Donnerstag (13.11.), das Urteil wird am Freitag erwartet.

red

Das könnte Dich auch interessieren

14.11.2025 Urteil im Tiefkühlpizzaprozess: 11 Jahre und 4 Monate Haft 11 Jahre und 4 Monate Freiheitsstrafe. So lautet das Urteil in dem Prozess um versuchten Mord mit einer vergifteten Tiefkühlpizza in Bamberg. Der Angeklagte, ein Mann aus Breitengüßbach, hatte seiner Ehefrau immer wieder Gift ins Essen gemischt. Er wollte ein neues Leben mit seiner Geliebten beginnen. Das Gericht hat das Verhalten des Angeklagten verwerflich genannt 08.10.2026 Mord ohne Leiche: Fall Katina K. wird neu aufgerollt Das als „Mord ohne Leiche“ bekanntgewordene Strafverfahren um das Verschwinden der bulgarischen Prostituierten Katina K. gegen einen 75-jährigen Forchheimer wird am Landgericht Bamberg neu aufgerollt. Der neue Prozess beginnt am Montag (12.10.) vor der 1. Strafkammer, wie das Gericht mitteilte. Vor einem Jahr gab es nach fast 30 Verhandlungstagen einen Schuldspruch wegen Totschlags. Der Verurteilte 08.10.2026 Darknet-Drogenhandel: Sechs Männer in Bamberg vor Gericht Am Landgericht Bamberg beginnt am Donnerstag (8.10.) ein Prozess gegen sechs Männer im Alter von 28 bis 33 Jahren, fünf Deutsche und ein Serbe. Sie sollen zwischen Februar 2023 und September 2025 beim Online-Drogenhandel unter dem Namen „PussyDrugs“ mitgemischt haben. Von Leipzig aus soll die Bande Kokain und Cannabis per Post in die ganze Welt 17.09.2026 Sexueller Missbrauch in Hof: Anklage gegen ehemaligen TPZ-Mitarbeiter erhoben Im März hatte der Fall in der Region für Entsetzen gesorgt. Ein ehemaliger Mitarbeiter einer heilpädagogischen Tageststätte in Hof soll während der Arbeit Fotos und Videos von behinderten Kindern und Jugendlichen gemacht haben. Die Polizei hatte bei dem Mann mehr als 38.000 Dateien mit kinderpornografischem Inhalt gefunden. Der 33-Jährige sitzt seither in Untersuchungshaft. Jetzt hat