Getreideernte fällt heuer schlecht aus

03. September 2024 , 09:52 Uhr

Extreme Wetterbedingungen wie Starkregen und Überschwemmungen oder zu große Hitze machen der Getreideernte zu schaffen. Diese fällt dieses Jahr schlecht aus. Laut dem Statistischen Landesamt werden dieses Jahr voraussichtlich nur 5,7 Millionen Tonnen Getreide eingefahren. Das sind knapp zehn Prozent weniger als in den letzten Jahren im Durchschnitt. Torsten Gunselmann vom Bauernverband in Bamberg weiß, woran es liegt:

War letztes Jahr die Trockenheit von Mai bis Juli der Grund für niedrigere Erträge, lag es heuer eher an einem zu nassen Jahr. Gleichzeitig haben aber auch die Sonnenstunden heuer gefehlt, die für die Kornausbildung und die Kornfüllung notwendig sind.

Eine gute Nachricht bleibt aber: in Europa ist genug Getreide für alle da, sagt Gunselmann, wir würden mehr produzieren als wir selbst verbrauchen und deshalb werden wir auch hier in Oberfranken kaum einen Engpass bei Brotgetreide, bei Braugerste oder bei Ölsaaten spüren.

sir

Das könnte Dich auch interessieren

24.10.2025 Erste Babyklappe Oberfrankens in Bamberg eröffnet Seit dieser Woche gibt es am Klinikum Bamberg eine Babyklappe. Es ist die erste Babyklappe Oberfrankens. Sie ist in der Nähe der Notaufnahme der Kinderklinik hinter einem Sichtschutz. In Bamberg gibt es schon seit vielen Jahren die Möglichkeit zur vertraulichen Geburt. Frauen können dabei anonym und unter medizinischer Betreuung entbinden. Die neue Babyklappe soll eine 20.08.2025 Razzia im Rockermilieu Bei einer groß angelegten Razzia im Rockermilieu in drei Bundesländern sind gestern auch Häuser in Sonneberg, Themar, Schleusingen und Bamberg durchsucht worden. Rund 250 Polizisten waren im Einsatz. Sie nahmen 18 Wohn- und Geschäftsgebäude in Thüringen, Sachsen und Bayern unter die Lupe. Dabei wurden zahlreiche Beweismittel sichergestellt, unter anderem Bargeld, Autos, Motorräder und Speichermedien. Es 29.04.2026 Viel Geld für Oberfrankens Kultur Gute Nachrichten für die Kulturszene: Der Kulturfonds Bayern 2026 ist beschlossen – und Oberfranken bekommt ein ordentliches Stück vom Kuchen. Das teilt Landtagsabgeordneter Stefan Frühbeißer mit. Knapp 5 Millionen Euro stellt der Freistaat insgesamt bereit, über 1 Million Euro davon fließen in die Region. Davon profitieren auch mehrere Projekte in und um Bayreuth. Im Fokus 29.04.2026 Homeoffice bleibt Standard Auch 2025 hat rund jeder Vierte im Homeoffice gearbeitet – der Trend geht leicht nach oben. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, liegt die Quote für Oberfranken aktuell bei 21 Prozent. Das entspricht etwa 1,26 Millionen Beschäftigten. Auffällig: Während Homeoffice insgesamt stabil bleibt, geht die Zahl der kompletten „Zuhause-Arbeiter“ weiter zurück. Stattdessen setzen sich