Genussdatenbank Oberfranken besser als Google?

18. Februar 2025 , 14:14 Uhr

Bei der Suche nach regionalen Spezialitäten wollen die Macher der Genussdatenbank Oberfranken Google den Rang ablaufen. Das hat sich der Verein Genussregion Oberfranken bei seiner Mitgliederversammlung auf die Fahnen geschrieben. Rückenwind bekommt der Verein von Staatsminister Thorsten Glauber und auch von Sternekoch Alexander Herrmann. Er hat sich öffentlich für die Genussdatenbank als „absolutes Zukunftsprojekt“ ausgesprochen. Sie soll einen Überblick über Bäckereien, Metzgereien, Brauereien und auch Wirtshäuser in der Region bieten. In der Datenbank sollen künftig rund 2.000 Anbieter zu finden sein. Geplant sei auch eine Plattform für den Kauf von regionalen Produkten und Tischreservierungen. Das Projekt wird von der Oberfrankenstiftung und dem Heimatministerium gefördert.

mso

Das könnte Dich auch interessieren

16.09.2025 Klimaschutz ganz nah: RegioCOP kehrt zurück Die „Conference of Pioneers“ kommt zurück. Im November findet in Bayreuth, Bamberg und Forchheim zum dritten Mal die Regionale Klimakonferenz Oberfranken – kurz RegioCOP – statt. Unter dem Motto „Regional handeln, um global zu verändern“ diskutieren Vertreter aus Wissenschaft, Kommunen, Wirtschaft und Initiativen, wie Klimaschutz vor Ort wirksam umgesetzt werden kann. Besonders im Fokus: die 27.01.2026 Rückenwind für oberfränkische Wirtschaft Das geplante Freihandelsabkommen zwischen der EU und Indien könnte der oberfränkischen Wirtschaft kräftigen Rückenwind geben. Die Industrie- und Handelskammer für Oberfranken in Bayreuth spricht von großen Chancen – vor allem für Autozulieferer, Maschinenbauer und Brauereien. Viele Zölle sollen stark sinken oder ganz wegfallen. Genau bei den Produkten, in denen Oberfranken besonders stark ist. Dazu kommt: 27.01.2026 IHK: "Die Konjunktur steckt fest im Frost!" Die Wirtschaft in Oberfranken kommt auch zu Beginn des neuen Jahres nicht in Schwung. Die Industrie- und Handelskammer für Oberfranken in Bayreuth spricht von einer „Flaute ohne Tauwetter“. Der Konjunkturindex liege weiter unter der wichtigen 100er-Marke. Besonders Industrie, Handel und Tourismus seien pessimistisch. Einziger Lichtblick: der Dienstleistungssektor. Viele Betriebe klagen über schwache Nachfrage, hohe Kosten 26.01.2026 31,5 Millionen Euro für den ÖPNV in Oberfranken Der Freistaat hat im zurückliegenden Jahr über 31 Millionen Euro in den öffentlichen Nahverkehr in Oberfranken gesteckt. Das teilt die Bezirksregierung mit. Beim Deutschland-Ticket hat auch der Bund mitgeholfen. Ein Teil der Förderung ist in neue, moderne Busse gegangen: 42 Fahrzeuge wurden angeschafft – leiser, sauberer und barrierefrei. Auch Schülerinnen, Schüler und Azubis haben profitiert: