Der Führerschein soll einfacher, digitaler und günstiger werden. Die Bundesregierung hat dafür eine Reform auf den Weg gebracht. Sie sieht unter anderem weniger verpflichtende Sonderfahrten, mehr digitaler Theorieunterricht und kürzere praktische Prüfungen vor. Dass der Führerschein dadurch aber tatsächlich günstiger wird, bezweifelt Stefan Teufel. Er ist Fahrschulbetreiber in Kulmbach.
Statt die Ausbildung zu kürzen, wären aus seiner Sicht andere Maßnahmen sinnvoll. Denkbar seien etwa Zuschüsse, Steuervergünstigungen oder der verstärkte Einsatz von Fahrsimulatoren, um die Kosten für Fahrschüler zu senken.
Nach den Plänen der Bundesregierung sollen die neuen Regeln Anfang 2027 in Kraft treten. Die Reform muss noch vom Bundestag beschlossen werden.
red