Festspiele starten: Sperrungen und strenge Kontrollen am Grünen Hügel

23. Juli 2026 , 09:38 Uhr

Mit Blick auf den Beginn der diesjährigen Richard-Wagner-Festspiele weisen die Stadt Bayreuth und das Polizeipräsidium Oberfranken darauf hin, dass im Rahmen des Sicherheitskonzeptes umfangreiche verkehrsrechtliche Maßnahmen notwendig sind.

Die Festspielauffahrt über die Siegfried-Wagner-Allee und die Straße „Festspielhügel“ ist während der gesamten Festspielzeit vollständig für den Verkehr gesperrt. Die Zufahrt zu den Parkplätzen erfolgt ausschließlich über die Tristanstraße beziehungsweise die Tannhäuserstraße (von „Grüner Baum“ kommend) sowie die Straße „An der Bürgerreuth“. Besucher, die über die A 9 / Ausfahrt Bayreuth-Nord anreisen, wird empfohlen, bereits von der Riedinger Straße kommend an der Straße „Grüner Baum“ abzufahren und der Wegweisung zum Festspielhaus zu folgen.

An einzelnen Kreuzungen wird der Verkehr im Bedarfsfall durch die Polizei geregelt.

Parkgebühr möglichst passend bereithalten

Da erfahrungsgemäß mit einem hohen Verkehrsaufkommen rund um den Festspielhügel zu rechnen ist, wird empfohlen, rechtzeitig vor Vorstellungsbeginn anzureisen und die Parkgebühr möglichst passend bereits bei der Anfahrt bereitzuhalten. Alternativ ist auf dem Besucherparkplatz „B“ auch Kartenzahlung möglich. Die Parkgebühren in Höhe von zehn Euro pauschal pro Tag für die Besucherparkplätze „B“ und „C“ werden unmittelbar an der Zufahrt zu den Parkplätzen von den durch die Stadt Bayreuth eingesetzten Parkplatzeinweisern vereinnahmt.

Auf dem Besucherparkplatz „D“ stehen vier mobile Ladepunkte für Elektrofahrzeuge zur Verfügung.

Parkplätze für Schwerbehinderte

Für Schwerbehinderte mit einem amtlichen Schwerbehinderten-Parkausweis werden auf dem Parkplatz „A“ beziehungsweise am 25. Juli auf Parkplatz „B“ gesonderte, kostenfreie Parkplätze ausgewiesen.

Taxis und Mietwagen

Für die gesamte Festspielzeit wird im Festspielpark an der Tristanstraße ein Taxistand eingerichtet. Für Mietwagen steht ebenfalls in der Tristanstraße südlich der Wotanstraße ein gesonderter Bereich zur Verfügung. Taxen sowie Mietwagen können mobilitätsbeeinträchtigte Fahrgäste über die Tannhäuserstraße bis zur Einfahrt des Besucherparkplatzes „B“ befördern.

Haltverbote beachten

Insbesondere am Premierentag, 25. Juli, sowie im Bedarfsfall an einzelnen weiteren Tagen gelten in der Gravenreutherstraße, Tristanstraße, Tannhäuserstraße und „An der Bürgerreuth“ umfangreiche Haltverbotsregelungen. Teilweise bestehen diese bereits ab Samstag, 18. Juli, für die gesamte Festspielzeit. Diese sind zwingend zu beachten. Unberechtigt parkende Fahrzeuge werden durch die Polizei abgeschleppt.

Darüber hinaus ist das Abstellen von Fahrrädern im Bereich des Festspielhauses einschließlich der Parkanlage ausschließlich an den dafür gekennzeichneten Stellen gestattet.

Personenkontrollen durch die Polizei

Neben den Zutrittskontrollen zum Festspielhaus müssen Gäste, die sich im Umfeld aufhalten, mit polizeilichen Personenkontrollen rechnen. Um diese möglichst zügig durchführen zu können, empfiehlt die oberfränkische Polizei, ein amtliches Identitätspapier mitzuführen.

Die Bayreuther Festspiele weisen zudem darauf hin, dass im Festspielhaus eine Garderobe zur Verfügung steht, an der Jacken, Regenschirme und Taschen abgegeben werden können. Mitgeführt werden darf lediglich eine Handtasche mit einer maximalen Kantenlänge von 29 x 21 x 21 Zentimetern und einem Volumen von bis zu zehn Litern, sofern diese auf dem Schoß abgelegt werden kann. Eine Aufbewahrung unter dem Sitz ist aus Sicherheitsgründen nicht gestattet. Zusätzlich stehen außerhalb des Festspielhauses in begrenzter Anzahl Schließfächer zur Verfügung.

Erreichbarkeit der Pressestelle

Die Veranstalter erwarten auch in diesem Jahr zur Premierenvorstellung neben zahlreichen Politikern und Prominenten eine Vielzahl von Gästen und Zuschauern. Das Polizeipräsidium Oberfranken und die Polizeiinspektion Bayreuth-Stadt werden als einsatzführende Dienststellen gemeinsam mit weiteren Unterstützungskräften für einen störungsfreien Verlauf der Festspiele sorgen.

red

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