Fall Peggy erneut vor Gericht: Bekommt die Mutter Schmerzensgeld?

14. August 2025 , 05:20 Uhr

Vor dem Oberlandesgericht Bamberg wird es heute (14.8.) wieder um den Fall Peggy gehen. Das Gericht soll über die Schmerzensgeldklage der Mutter entscheiden. Der Fall war Mitte Juli schonmal vor Gericht, damals wurde die Entscheidung allerdings vertagt. Peggys Mutter, Susanne Knobloch, fordert 75.000 Euro Schmerzensgeld von Manuel S. Er hatte zugegeben, Peggys Leiche weggebracht zu haben, diese Aussage später aber widerrufen. Den Mord an dem 2001 in Lichtenberg spurlos verschwundenen Mädchen hat er allerdings bestritten. Peggys Mutter möchte Schmerzensgeld, weil sie 15 Jahre lang nicht wusste, ob ihre Tochter tot ist oder noch lebt. Geklagt hatte die Mutter bereits letztes Jahr vor dem Landgericht Hof, damals hat das Gericht die Klage aber abgewiesen.

red

Das könnte Dich auch interessieren

18.03.2026 OLG Bamberg prüft Rechtmäßigkeit von Bonus-Apps Viele Verbraucher in Deutschland nutzen Rabatte in den Bonus-Apps der Lebensmittelhändler. Die gelten aber meist nur für registrierte Kunden. Ist das gerecht? Mit dieser Frage beschäftigt sich am Mittwoch (18.3.) das Oberlandesgericht in Bamberg. Der Bundesverband der Verbraucherzentrale geht dabei speziell gegen Netto vor. Susanne Einsiedler aus der Rechtsabteilung des Verbandes: Es ist so, dass 22.09.2025 Klage abgewiesen: Kein Geld für Peggys Mutter Die Mutter der getöteten Peggy wird von einem ehemaligen Verdächtigen kein Schmerzensgeld erhalten. Wie das Oberlandesgericht Bamberg mitteilt, ist ihre Klage rechtskräftig abgewiesen worden. Im August hatte eine Zivilkammer des Gerichts die Schmerzensgeldklage der Frau zurückgewiesen und keine Revision zugelassen. Gegen diese Entscheidung habe die Klägerin innerhalb der Monatsfrist keine Rechtsmittel beim Bundesgerichtshof eingelegt, so ein 19.09.2026 Protestaktionen Bundesweit am Montag: auch bei Bosch Bamberg Bei Bosch sind für Montag (21.9.) bundesweite Protestaktionen geplant – auch am Standort Bamberg. Der Gesamtbetriebsrat der Mobility-Sparte will damit auf die schwierige Lage der deutschen Autoindustrie aufmerksam machen. Die Arbeitnehmervertretung fordert stärkere deutsche und europäische Standorte, klarere „Made in EU“-Regeln und bessere Wettbewerbsbedingungen gegenüber China und den USA. In Bamberg sollen sich die Beschäftigten 17.09.2026 Sexueller Missbrauch in Hof: Anklage gegen ehemaligen TPZ-Mitarbeiter erhoben Im März hatte der Fall in der Region für Entsetzen gesorgt. Ein ehemaliger Mitarbeiter einer heilpädagogischen Tageststätte in Hof soll während der Arbeit Fotos und Videos von behinderten Kindern und Jugendlichen gemacht haben. Die Polizei hatte bei dem Mann mehr als 38.000 Dateien mit kinderpornografischem Inhalt gefunden. Der 33-Jährige sitzt seither in Untersuchungshaft. Jetzt hat