In Oberfranken fehlen schon jetzt rund 20.000 Arbeitskräfte – und die Lage könnte sich weiter verschärfen. Laut Industrie- und Handelskammer könnten bis 2029 sogar über 30.000 Beschäftigte fehlen. Das hat Folgen: Schon heute kommt es zu längeren Wartezeiten – etwa beim Arzt, im Handwerk oder in der Gastronomie. Hauptgrund ist der demografische Wandel, heißt es in einer aktuellen Mitteilung der IHK. Viele Menschen gehen in Rente, Nachwuchs fehlt. Die Kammer fordert deshalb mehr Zuwanderung, bessere Kinderbetreuung und stärkere Anreize, arbeiten zu gehen.
mso