Der 11. Februar ist europaweiter Tag des Notrufs. Er soll auf die international gültige Notrufnummer 112 hinweisen. Die Integrierte Rettungsleitstelle (ILS) Bayreuth/Kulbach nimmt sich das auch zum Anlass, Bilanz zu ziehen. Bei der Leitstelle gehen täglich bis zu 200 Notrufe ein. Sie würden überwiegend den Rettungsdienst und weniger die Feuerwehr betreffen, sagt der Sprecher des BRK Bayreuth Thomas Janovsky. Wenn etwas passiert ist, solle man nicht zögern die 112 zu wählen. Ein Disponent klopft dann die wichtigsten Fragen ab. Und dann?
Wenn sie einen Notruf abgesetzt haben, ist es wichtig, dass sie auf dem Handy erreichbar sind. Dass sie nicht etwa alle möglichen Leute anrufen und sagen: ‚da brennts oder da ist was passiert‘, sondern die Leitung frei halten. Das im Zweifel die Leitstelle zurückrufen und nachfragen kann.
Wer die 112 versehentlich wählt, sollte dranbleiben und den Irrtum aufklären, so Janovsky weiter. Sollte man auch den Rückruf nicht annehmen, kann es passieren, dass die Leitstelle das Handy ortet und Rettungskräfte an den Standort schickt.
red