Erster IT-Strafrechtstag an Uni Bayreuth: Wie weit darf KI in der Strafverfolgung gehen?

07. Oktober 2024 , 03:53 Uhr

An der Uni Bayreuth steht diesen Donnerstag (10.10.) eine spannende Frage im Fokus: Wie weit darf Künstliche Intelligenz (KI) in der Strafverfolgung gehen? Beim ersten Bayreuther IT-Strafrechtstag treffen sich Experten aus ganz Deutschland, um diese Themen zu diskutieren.

Ein Beispiel ist die sogenannte „Blackbox KI“, bei der es oft unklar bleibt, wie die KI zu ihren Ergebnissen kommt. Diese Intransparenz birgt in Strafprozessen ein großes Risiko, denn ein Fehler könnte zu einer ungerechtfertigten Verurteilung führen. Ein weiteres spannendes Thema sind Deepfakes – täuschend echte Videos und Stimmen, die mithilfe von KI erstellt werden. Sie könnten helfen, kriminelle Netzwerke zu infiltrieren, doch die rechtlichen und ethischen Grenzen solcher Methoden sind noch unklar.

Der Erster Bayreuther IT-Strafrechtstag unter dem Namen „Zwischen Blackbox und Deepfakes – KI in der Strafverfolgung“ beginnt am Donnerstag, 10. Oktober, um 9.30 Uhr.

sir

Das könnte Dich auch interessieren

22.04.2026 Afrika im Fokus: großes Wirtschaftsforum in Bayreuth Am 7. Mai treffen sich in Bayreuth Unternehmen, Politik und internationale Gäste zum Afrikaforum Bayern. Das Ziel: neue Handelsbeziehungen stärken – und zwar auf Augenhöhe. Im Mittelpunkt steht der Ansatz: mehr Zusammenarbeit statt klassische Entwicklungshilfe. Auch Stimmen aus Afrika selbst kommen diesmal besonders zu Wort. Zu den Gästen zählt unter anderem Dr. Auma Obama, – 31.03.2026 Mehr Geld für besseren Mathe-Unterricht Für ein Bildungsprojekt der Universität Bayreuth hat die Regierung von Oberfranken jetzt rund 313.000 Euro bewilligt. Ziel ist es, den Matheunterricht besser an unterschiedliche Lernniveaus anzupassen. Gemeinsam mit einer Universität in Tschechien entwickeln Forschende neue Unterrichtsmaterialien für alle Klassenstufen – von der Grundschule bis zum Abitur. So sollen Schülerinnen und Schüler künftig individueller gefördert werden 30.03.2026 Neue Hoffnung aus Bayreuth im Kampf gegen Krebs Forschende der Universität Bayreuth haben einen wichtigen Durchbruch bei einem möglichen Krebs-Wirkstoff erzielt. Erstmals ist es ihnen gelungen, zentrale Schritte bei der Entstehung des Naturstoffs Fostriecin im Labor genau nachzuvollziehen. Dabei konnten sie alle beteiligten Enzyme einzeln herstellen und zeigen, wie sie zusammenarbeiten. Das sei besonders wichtig, weil der Stoff bislang nicht in ausreichender Menge 25.03.2026 Klettern mit Nebenwirkungen – Bouldern schadet der Natur Bouldern boomt – auch in Oberfranken. Doch genau das wird jetzt zum Problem. Ein Forscher-Team der Universität Bayreuth hat herausgefunden: Klettern an Felsen in der Natur kann die Umwelt schädigen. Beim Bouldern werden Pflanzen auf den Felsen zerstört. Außerdem entsteht Mikroplastik – etwa durch Schuhabrieb oder Ausrüstung. Die Forscher haben dafür Felsen hunderte Male beklettert