In Bayreuth hat es das erste Mal eine Übung der Psychosozialen Notfallversorgung gegeben. Die Psychosoziale Notfallversorgung – kurz PSNV – wird alarmiert, wenn bei Einsätzen etwas Schlimmes passiert, um die Angehörigen zu betreuen.
Die PSNV hat auf dem Gelände des THW Bayreuth einen schweren Busunfall simuliert. Das vorgegebene Szenario: ein fiktiver Bus mit Schulkindern ist von einem Zug gerammt worden und es hat Tote gegeben. Die Aufgaben bei der Übung für die PSNV: die Todesnachricht an die Eltern überbringen und die Zuginsassen betreuen. Dafür haben unter anderem Schauspieler vom Laientheater Creußen und der Studiobühne Bayreuth mitgemacht. Sie haben verschiedene emotionale Reaktionen gespielt. PSNV-Kräfte aus ganz Oberfranken waren bei der Übung, insgesamt knapp 80 Personen beteiligt.
Die Psychosoziale Notfallversorgung machen das Rote Kreuz, die Malteser, das THW und Notfallseelsorger.
bea