Vor dem Landgericht in Hof geht am Montag (2.2.) der sogenannte Schmieröl-Prozess in die nächste Runde. Acht Angeklagte stehen vor Gericht – wegen Steuerhinterziehung, illegalem Dieselhandel und Steuerhehlerei. Nach tagelanger Anklageverlesung könnten sich die Angeklagten jetzt erstmals äußern. Im Mittelpunkt steht ein bekannter Mineralölhändler aus Schwarzenbach an der Saale. Er soll über 90 Millionen Liter billiges Schmier- oder Gasöl aus dem Ausland als normalen Diesel verkauft haben. Der mutmaßliche Steuerschaden: rund 44 Millionen Euro. Der Hauptbeschuldigte wird zunächst wohl nicht aussagen – aus gesundheitlichen Gründen.
mso