Die Franken-Sachsen-Magistrale beschäftigt die Region seit über drei Jahrzehnten. Die Elektrifizierung der Strecke wird derzeit auf politischer Ebene erneut massiv in Frage gestellt, obwohl sie im vordringlichen Bedarf des Bundeswegeplans verankert ist. Eine erneute Nutzen-Kosten-Untersuchung konnte die Wirtschaftlichkeit nicht mehr belegen. Bayreuths Oberbürgermeister Thomas Ebersberger sagt im Mainwelle-Interview:
„Das Problem ist momentan, dass wir einen Planungsstopp haben, und momentan gibt es gewisse Überlegungen von den Anhängern der Metropolenbahnen über europäische Ämter gekommen, dass sie versuchen eine Vorrangstellung der Metropolenbahnen hinzubekommen im Gegensatz zur Franken-Sachsen-Magistrale, und das wäre für uns eine Verzögerung um viele viele Jahre.“
Ebersberger ist nicht gegen die Metropolenbahnen, aber zuerst brauche man eine verlässliche Regelung und dafür die Elektrifizierung der Franken-Sachsen-Magistrale. Von der Bundesregierung erwartet Ebersberger Einsicht in die Notwendigkeit, dass es weitergeht. Das jüngste Gutachten müsse außerdem dahingehend hinterfragt werden, ob es nicht auf falschen Grundlagen basiert.
stk