Der Blackout im Südwesten Berlins wirft einmal mehr die Frage auf, ob die Stadt Bayreuth im Ernstfall auf ein derartiges Szenario vorbereitet wäre. Oberbürgermeister Thomas Ebersberger sagt: Ja! In seinen Augen stehe man besser da, als sehr viele andere Städte. So habe man vor allem in Notfall-Stromaggregate investiert. Und:
Wir haben allein bei den Trinkwasserversorgungseinrichtungen in Bayreuth zehn feste Notstromaggregate – dazu noch fünf mobile. Zum Beispiel auch, damit im Ernstfall das Wasser noch funktioniert. Da denkt man ja nicht unbedingt dran, dass bei einem Stromausfall das Wasser ein Problem ist. Aber auch solche Sachen sind bedacht und können umgesetzt werden.
Unter der Federführung des früheren Stadtdirektors Ulrich Pfeifer habe man für den möglichen Ernstfall einen ausgeklügelten Krisenplan erstellt. Dazu gehört auch eine Kooperation mit uns von Radio Mainwelle. Im Fall eines Blackouts könnten wir dank eines speziellen Notstromaggregats aus dem Bayreuther Rathaus umgehend Warnungen und Informationen senden.
Dafür braucht man zu Hause aber ein mit Batterien oder mit einem Dynamo betriebenes Radiogerät. Was man theoretisch sonst noch für den Ernstfall daheim vorrätig haben sollte, kann man in einem Flyer der Stadt nachlesen. Auch online unter bayreuth.de
hö