Drohende Hitzewelle in der Region: Auch Gehirn betroffen

27. Juli 2026 , 20:17 Uhr

Es wird wieder vielerorts richtig heiß in unserer Region: Ab Donnerstag erreichen wir in Bayreuth und Umgebung Spitzentemperaturen von bis zu 35 Grad Celsius. Eine solche Hitze belastet nicht nur unseren Körper, sondern auch unser Gehirn, warnt der Gesundheitspsychologe und Professor der Universität Bamberg, Philipp Sprengholz:

Wir reagieren langsamer, wir können Informationen nicht mehr so gut verarbeiten. Aber auch andere psychische Phänomene können da beobachtet werden: Zum Beispiel, dass die Aggressionsneigung nach oben geht, wir sind schneller frustriert, sind vielleicht auch eher gestresst, haben eine höhere innere Unruhe. All das wirkt sich natürlich auf unseren Arbeitsalltag aus, aber auch auf alle anderen sozialen Interaktionen, zum Beispiel mit der Familie, Freunden und so weiter.

Gerade in den Städten leiden viele Menschen bei den hohen Temperaturen, da es oftmals nur wenig Schatten gibt und Beton und Asphalt die Städte zusätzlich erhitzen. Eine dauerhafte Lösung sieht der Forscher und Professor der Hochschule Coburg, Mario Tvirtkovic, im Ausbau blau-grüner Infrastrukturen. Gerade in den Stadtgebieten benötige es viel mehr Bäume und Grünflächen, um so die Städte zu kühlen und um so den Bewohnern einen Platz im Schatten zu geben.

red

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