Drei kontrollierte Sprengungen und drei große Staubwolken. Danach war der Polizeieinsatz am Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium auch schon wieder beendet. Ein Mitarbeiter des MWG hatte gestern Vormittag (26.5.) bemerkt, dass sich im Chemie-Schaukasten der Schule eine Substanz verändert hat. Weil nicht ausgeschlossen werden konnte, dass es zu einer gefährlichen chemischen Reaktion kommt, hat er die Polizei verständigt. Mittlerweile ist auch mehr über die Substanzen bekannt. Laut Polizei waren es alkoholische Lösungsmittel, die aufgrund der langen Lagerungsdauer teils schon eingetrocknet und kristallisiert waren. Durch den Zustand waren sie stoßempfindlich und nicht mehr transport- oder handhabungssicher. Deswegen haben Spezialisten der Technischen Sondergruppe aus München die Substanzen im Hof des MWG gesprengt.
tb