Es geht um 44 Millionen Euro Steuerschaden. Vor dem Landgericht Hof geht es heute (25.08.) gegen den Chef eines mittlerweile insolventen Mineralölunternehmens aus Schwarzenbach an der Saale weiter. Er steht wegen Steuerhehlerei vor Gericht. Viele erinnern sich, er soll in die Geschäfte um gepanschten Diesel verwickelt gewesen sein. Über seine Tankstellen sei der minderwertige Kraftstoff an die Kunden gegangen, so der Vorwurf.
Sieben Angeklagte haben in diesem Verfahren schon Haftstrafen bekommen. Beim Firmenchef aus Schwarzenbach geht es jetzt noch um die Frage, ob er überhaupt verhandlungsfähig ist und damit ein Urteil gegen ihn gefällt werden kann. Heute soll es mit der Beweisaufnahme weitergehen, schreibt uns das Landgericht Hof auf Nachfrage.
tb