Zwei bekannte Bayreuther Museen sind deutlich in die Jahre gekommen. Sowohl das Jean-Paul-Museum als auch das Franz-Liszt-Museum müssten dringend saniert werden. Gerade auch im Hinblick auf die Touristen, die wegen der Festspiele Bayreuth besuchen. Das sagt Museumsdirektor Sven Friedrich bei einem Rundgang mit dem Landtagsabgeordneten Franc Dierl. Besonders groß sei der Handlungsbedarf beim Jean-Paul-Museum im ehemaligen Wohnhaus von Chamberlain. Die Stadt hatte zeitweise mal geplant, dort ein NS-Dokumentationszentrum einzurichten und das Jean-Paul-Museum umzuziehen. Das Haus kommt derzeit nur auf rund 2.000 Besucher im Jahr. Auch das Franz-Liszt-Museum neben der Villa Wahnfried müsste renoviert werden. Friedrichs Plan: es künftig auf zwei Stockwerke erweitern.
tb