Dienstältester Referent im Bayreuther Rathaus, Ulrich Pfeifer, wird 70

02. Juli 2024 , 06:45 Uhr

Ein „Urgestein“ der Stadtverwaltung, Bayreuths Berufsmäßiger Stadtrat und Referent für Personal, Recht, öffentliche Sicherheit und Ordnung, Ulrich Pfeifer, feiert am Dienstag, 2. Juli, seinen 70. Geburtstag.

Der gebürtige Bayreuther Ulrich Pfeifer ist verheiratet, Vater einer Tochter und Großvater eines Enkelsohns. Seine Schulzeit schloss er mit dem Abitur am Graf-Münster-Gymnasium, der früheren Oberrealschule Bayreuth, ab. Nach dem Grundwehrdienst studierte er Rechtswissenschaften an der Universität Erlangen und schloss 1985 mit dem 2. Juristischen Staatsexamen seine volljuristische Ausbildung ab.

Ab Herbst 1982 arbeitete Ulrich Pfeifer zunächst als Rechtsreferendar beim Oberlandesgericht Bamberg und dann vom 1. Dezember 1985 bis zum 31. Dezember 1989 als stellvertretender Justiziar bei der Hutschenreuther AG in Selb. Ab dem 1. Januar 1990 trat er in der Amtszeit des damaligen Oberbürgermeisters Dr. Dieter Mronz (SPD) in den Dienst der Stadt Bayreuth und leitete bis 2006 das Wirtschafts- und Rechtsreferat. In diese Zeit fielen zahlreiche Gewerbe- und Wohngebietsausweisungen sowie Firmenansiedlungen und Zentralisierungen, die Pfeifer federführend erfolgreich begleitete.

Im September 2017 wurde Pfeifer vom Stadtrat zum Berufsmäßigen Stadtrat gewählt. Im Mai 2021 erneuerte das Gremium diesen außerordentlichen Vertrauensbeweis und wählte ihn für weitere vier Jahre. Seitdem führt er das größte Referat in der Geschichte der Stadtverwaltung, das insbesondere die gesamte innere Verwaltung verantwortet.

Pfeifer arbeitete über Jahrzehnte eng mit den Stadtoberhäuptern Dr. Dieter Mronz (SPD, 1988 – 2006), Dr. Michael Hohl (CSU, 2006 – 2012) und Brigitte Merk Erbe (Bayreuther Gemeinschaft, 2012 – 2020) sowie bis heute mit dem derzeitigen Bayreuther Oberbürgermeister Thomas Ebersberger (CSU) zusammen. Als Personalreferent trägt er die Personalverantwortung für inzwischen über 1.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Oberbürgermeister Thomas Ebersberger bezeichnet Pfeifer als einen „Fels in der Brandung“, der auch in kommunalpolitisch stürmischen Zeiten mit Kompetenz und Besonnenheit dafür Sorge trage, „dass der Tanker Stadtverwaltung auf Kurs bleibt.“ Ebersberger erinnert in diesem Zusammenhang auch an Pfeifers unermüdlichen Einsatz während der Corona-Pandemie. „Als Leiter der Führungsgruppe Katastrophenschutz waren sein Organisationstalent und seine Schaffenskraft besonders gefordert.“ Es sei mit Pfeifers Verdienst, so Ebersberger, dass Bayreuth gut durch die schwierigen und aufreibenden Jahre der Pandemie gekommen sei.

red

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